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30. Ötztaler Radmarathon PDF Drucken

30. Ötztaler Radmarathon - 238 KM / 5500 Höhenmeter

Der Ötztaler Radmarathon schreibt wie immer viele Geschichten. Der 30. Ötztaler, am 29.08.2010, hatte seine eigenen, vor und hinter den Kulissen. 4.173 Radfahrer aus 27 Nationen sind schlussendlich am Sonntagmorgen gestartet, unter ihnen drei Speedies. Hannes (1. Mal aktiv), Michl (2. Mal) und Horne (3. Mal) stellten sich wieder der Herausforderung, 238 km und 5500 hm zu bewältigen. Im Ziel wurden sie wie die anderen 3938 Finisher gefeiert.

Radsportler oder Kärntner als Tirol-Werbung-Models ?

Die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt verlief für alle drei optimal. Die Radmarathons in St. Pölten, Stadt Schlaining und ein neu ins Leben gerufenes speed4need-BZF auf der Sophienalpe dienten als letzte Formüberprüfung. Hannes und Horne beschritten zusätzlich ungewöhnliche Wege der Vorbereitung, indem sie auch ihre mentale Belastbarkeit in Extremsituationen austesteten und gemeinsam mit ihren Mädels, Sandra und Evi, eine Woche davor den Großglockner erklommen. Drohender Lagerkoller, eine schlaflose Nacht und blindes Vertrauen untereinander im Hochgebirge galt es zu meistern. Hier gehts zum Beweisfoto ;-)

Am Abend des Anreisetages (Freitag), zeigte sich das Ötztal von seiner unfreundlichen Seite. Tiefhängende Regenwolken wollten keine richtige Radfahrstimmung aufkommen lassen. Also wurden gemütlich die Quartiere bezogen, und am Abend traf man sich im Appartement zum Essen und Plaudern. Die klassische Rollenaufteilung war bald gefunden, und die drei Jungs fanden sich „zufällig“ bei ihren "Waffen" zum Fachsimpeln ein. Und die Mädels? Tja, davon gibt es keine Überlieferung. Eine Einrollpartie wurde für Samstag wetterabhängig ausgemacht.

Szenerie am Samstag: Ausgedehntes Frühstück, Abholen des Startersackerls inklusive erster erhöhter Herzfrequenz und Speichelproduktion auf der Messe beim Stand eines traditionsreichen italienischen Rahmenherstellers.

Danach gab es, wie es sich für Radfahrer gehört, … Kaffee. Am Nachmittag lockerten sich die Wolken auf, und dem geplanten Pedalieren sollte nichts im Wege stehen. Mit imaginären Scheuklappen (wegen dem kaum verkraftbaren Gepose der Gegner) ging es Richtung Ötz. Der nächste Wolkenbruch ließ jedoch nicht lange auf sich warten, und so war nach 20 Minuten in Umhausen Schluss. Die Wartezeit auf das Evi-Taxi verkürzten wir bei … natürlich zwei Kaffees. Die Wetterprognose für Sonntag war um einiges besser, und so machte sich schön langsam Nervosität bemerkbar. Die Räder wurden ein letztes Mal gecheckt und dann war bald Bettruhe.

Der Renntag begann um 04.00. Aufladen der Kohlehydratspeicher, gefolgt von den üblichen letzten Vorbereitungen und schon ging´s zum Start. Bei gefühlten 20 Grad im testosterongeschwängerten Teilnehmerfeld und mit perfekter Unterstützung von den Mädels vergingen die 45 Minuten bis zum Start wie im Flug.

Das Supporter Team - DANKE

Die Protagonisten

Pünktlich um 06.45 fiel der Startschuss. Glücklicherweise standen die Speedies sehr knapp hinter der Startlinie. Alle drei kamen super weg, und so ging´s wie immer mit ca. 50 km/h Spd.Avg. Richtung Ötz. Das Kühtai mit seinen 17,3 km und 1200hm, gilt es mit leicht angezogener Handbremse zu fahren, ist ja erst der erste von vier Bergen. Als erster kam Horne in 01:06h oben an, eine Minute dahinter Michl und 14 Minuten später Hannes, der es etwas gemütlicher anging. Ab jetzt fuhr jeder sein eigenes Rennen. Beim Downhill ließen es alle drei krachen (knapp 90 km/h)!

Den Brenner hoch muss man ein gutes Packl erwischen und sich hinten verstecken, um ja keine Körner zu verschießen. Ein knapp 40 km langer und 697m hoher geschmierter Anstieg ist nicht zu unterschätzen! Mittlerweile zeichnete sich bei Michl und Horne eine deutliche Steigerung zum Vorjahr ab. Und auch Hannes spulte Kilometer für Kilometer gleichmäßig herunter.

Dann der Jaufenpass mit 21 km und 1130hm. Hier zeigt sich wie gut man sich das Rennen bis jetzt eingeteilt hat. Den 3 Speedies dürfte das anscheinend gut gelungen sein – in gleicher Reihenfolge aber mit mittlerweile größeren Zeitabständen zueinander passierten sie die Kontrollmatte: Horne, Michl, Hannes.

Labstation am Jaufenpass - Wer erkennt Hannes ? Hier die Auflösung + ein weiteres Detail am Rande :-)

Und last but not least – das Timmelsjoch! 31 km und 1759 hm gilt es hier zu überwinden. Hier zeigte sich noch einmal wie gut die Speedies vorbereitet waren – Horne erreichte das Dach der Tour in 2:02h, Michl in 2:09h, Hannes in 2:26h. Michl und Horne konnten bei der Tunneleinfahrt bereits ihre neuen persönlichen Bestzeiten erahnen.

Horne überquerte die Finishline nach insgesamt 8:13:21h, Michl nach 8:26:40h und Hannes nach 9:36:06h.

Böse Zungen behaupten, Hannes hätte nur deshalb extra mehr Zeit auf der Strecke verbracht, um den Veranstalter zu schädigen (85€ Startgeld!). Viel dieser Zeit soll er an den Labestationen verbracht haben, wo man ihn angeblich beim Vollstopfen seiner Trikottaschen sah. Seine Version, dass der Zeitverlust vom einbeinigen und freihändigen Fahren her resultiere, sollte angezweifelt werden.

GRATULATION an die drei „Ötzis“ und DANKE den Betreuerinnen Evi, Babsi und Sandra.

 

 

 

 

 
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